16.04.2019 / Blog Neuigkeiten

Nachverfolgung von radioaktivem Abfall mit einer mobilen ID-Lösung der Circlon | group

Lagerbewegungen mittels 2D-Code-Erfassung bei der Zwischenlagerung und Entsorgung von radioaktivem Abfall erfassen und dokumentieren.

Abfälle aus kerntechnischen Anlagen sind radioaktiv und damit für Menschen gefährlich. Deshalb muss radioaktiver Abfall bei der Wiederaufbereitung, Zwischenlagerung und Entsorgung auf besondere Weise behandelt werden. Hierbei geht es mitunter auch um das Erbringen der Dokumentationspflicht unter Berücksichtigung der Sicherheit der Mitarbeiter. Dazu gehört die Erfassung von Materialbewegungen mit mobilen 2D-Code-Scannern und die Anbindung an die IT zur Nutzung der Daten – also typische Aufgaben für die Circlon |group, auch wenn die Nukleartechnik zugegebenermaßen einen gewissen exotischen Charme hat. Solche Track-and-Trace-Lösungen, bei denen auch die Arbeitssicherheit eine große Rolle gespielt hat, nutzen beispielsweise die Kerntechnische Entsorgung Karlsruhe (KTE) und die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN).

Die JEN ist Betreiber eines Zwischenlagers für radioaktive Abfälle, das sich auf unterschiedliche Lagerbereiche erstreckt, wobei man gemäß der Strahlenschutzgesetzgebung verschiedenen Pflichten nachkommen muss. Erik Kisant, bei der JEN in der Hauptabteilung Dekontamination und Entsorgung zuständig für das Datenmanagement, betont die Bedeutung von Track & Trace im Lager und beim Transport: „Aufgrund behördlicher Auflagen ergibt sich die Pflicht zur Buchführung für radioaktive Abfälle und zur genauen Abbildung von Lagerhaltungsprozessen in der IT. Das Erfassen von Ein- und Umlagerungen unter Verwendung von 2D-Codes mittels Handscanner erhöht an dieser Stelle die Sicherheit und Integrität der Daten.“

Lagerlösung in der KTE

Auch die Verantwortlichen in der KTE kennen diese Problematik. Die KTE ist zuständig für den Rückbau aller stillgelegten kerntechnischen Anlagen am Standort Karlsruhe. Weiterhin liegen alle Aufgaben zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle in den Händen des Unternehmens. Das beinhaltet die vollständige Verarbeitung aller anfallenden radioaktiven Reststoffe zu endlagerfähigen Abfallgebinden und deren Zwischenlagerung bis zur Abgabe an ein Bundesendlager.

Bereits Anfang 2015 hatte die Circlon | group für die KTE eine Lösung zur Behältererfassung installiert (Ein- und Auslagern, Inventur). Alle Behälter und ihre Container wurden mit 2D-Codes versehen, ebenso die Lagerplätze. Durch das mobile Scannen der Codes und ein logisches Verknüpfen der Informationen ist nun jederzeit bekannt, welcher Behälter wann wo ist. Im Vordergrund stand die Sicherheit der Mitarbeiter. Deshalb kommen hier seither die Long-Range-Scanner CK3 von Honeywell zum Einsatz. Mit Pistolengriff und integrierter Beleuchtung ist das Scannen der 2D-Codes auch in relativ dunklen Bereichen bis zu acht Meter weit möglich. Somit kann der Mitarbeiter bei der Erfassung der Daten einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum strahlenden Behälter einhalten, zugleich wird die Dokumentationspflicht erfüllt.

Da bei der KTE die gescannten Daten direkt in die Datenbank überführt werden sollten, war der Aufbau einer Wireless-Infrastruktur erforderlich. Die CK3-Scanner von Honeywell unterstützen den Industriestandard 802.11 a/b/g/n. Somit können die Daten flexibel und ortsunabhängig über das WLAN-Netz zum Kommunikationsserver übermitteln werden. Die Lösung reduziert die gesundheitliche Gefährdung der Lagermitarbeiter, liefert eine hohe Datenqualität und gewährleistet die Einhaltung der Anforderungen einschlägiger Normen (Strahlenschutzverordnung).

Track & Trace im Lager der JEN

Im Rahmen einer von den Behörden geforderten Umrüstung hat auch die JEN gemeinsam mit der Circlon | group ein System zur Erfassung von Ein- und Umlagerungen unter Verwendung von 2D-Codes und zugehöriger Handscanner entwickelt und eingeführt. Auch hier erfolgt eine Kennzeichnung der Abfallfässer, Container, Fassgestelle und Lagerpositionen (Koordinaten) mittels 2D-Codes, die mit den mobilen Long-Range-Scannern CK3 von Honeywell bei ausreichendem Sicherheitsabstand gelesen werden.

Der 2D-Code für Abfallfässer beinhaltet neben einer Kennnummer noch weitere Informationen, die von den Handscannern angezeigt werden. Die Kennnummer der Abfälle entspricht dem sogenannten Primärschlüssel, den das Abfallfluss-Verfolgungs- und Produktkontrollsystem (AVK) generiert. Erik Kisant erläutert die Bedeutung der Codierung: „Die Kennzeichnung ermöglicht eine logische Gruppierung von Abfallfässern zu Chargen und die Zuordnung von Fässern zu Containern und Fassgestellen. Außerdem können Fässer, Container und Fassgestelle verschiedenen Lagerpositionen zugeordnet werden. Darüber hinaus ist das Auslesen relevanter Abfallinformationen aus sicherer Entfernung möglich. Die Zusatzinformationen geben Aufschluss über die vom Abfallgebinde ausgehende Gefährdung für die Mitarbeiter.“

Die dargestellte Lösung zeigt, dass die Circlon | group auch ungewöhnliche und anspruchsvolle Anwendungen außerhalb seiner üblichen Kernbranchen, wie Logistik oder Handel, erfolgreich umsetzt. Bei der Entsorgung des radioaktiven Abfalls werden die Codes ordnungsgemäß im Sinne der Arbeitssicherheit und unter berufsgenossenschaftlichen Gesichtspunkten erfasst, zudem ist die Nachverfolgung der gefährlichen Güter gemäß den strengen gesetzlichen Auflagen gewährleistet. Weiterhin können die Anwender nun der von der Strahlenschutzverordnung geforderten Dokumentationspflicht nachgekommen.

Anmerkung: Der Beitrag beruht auf einen Vortrag, den Erik Kisant Ende März auf der KONTEC 2019 in Dresden zum Thema: „Erfassung von Lagerbewegungen auf Basis von 2D-Code-Scannern und elektronischer Transportbegleitschein“ hielt. Ausführliche Informationen zur KONTEC 2019 erhalten Sie unter www.kontec-symposium.de.

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25.02.2019 / Blog Neuigkeiten

Countdown läuft: Jetzt bis 20. Mai mit der Circlon I group die EU-Tabakrichtlinie meistern

Circlon | group setzt mit einer Track-and-Trace-Lösung von Honeywell die aktuelle Tobacco Products Directive 2014/40/EU (TPD) um.

Am 20. Mai 2019 wird die Einhaltung der EU-Tabakrichtlinie verbindlich. Das bedeutet für alle Unternehmen in der Tabaklieferkette, die die Anforderungen der Richtlinie bislang noch nicht umgesetzt haben, dass sie sich nun intensiv mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Aktuell veranstaltet die Circlon | group einen informativen Workshop für alle betroffenen Unternehmen am 12. März in 2019 Göttingen. Hier gehen die Experten der Circlon | group auf die Anforderungen der Richtlinie ein, erläutern die Lösung von Honeywell und zeigen im Detail, wie und zu welchen Konditionen sich diese in die Praxis umsetzen lässt.

Weitere Informationen zur Roadshow und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Track-and-Trace-Lösung wird zur Pflicht

Ab 20. Mai 2019 ist die Nachverfolgung von Tabakprodukten in der Lieferkette gesetzlich vorgeschrieben. Betroffen sind neben den Herstellern alle Distributoren, Groß- und Einzelhändler, Lieferanten, Merchandiser (Automatenbefüllung) sowie externe Logistik-Vertragspartner. Sie alle müssen gemäß der Richtlinie den Erhalt der Tabakerzeugnisse bestätigen und den Lieferort aufzeichnen. Die Daten werden dann den europäischen Behörden übermittelt. 

Für die Umsetzung der EU-Tabakrichtlinie sind Rückverfolgungssysteme erforderlich, die geeignet sind, sämtliche Abschnitte der Lieferkette abzudecken. Zu diesem Zweck muss jedes Tabakerzeugnis mit einer eindeutigen ID versehen sein. Damit soll unter anderem der Verkauf von gefälschten Tabakerzeugnissen unterbunden und die korrekte Besteuerung sichergestellt werden. Außerdem kann mit den Track-and-Trace-Maßnahmen zuverlässig nachgewiesen werden, wann und wo Produkte illegal abgezweigt wurden. Hierfür bietet Honeywell eine Lösung aus Hardware (Handscanner, Etikettendrucker, Zubehör), Software (Track & Trace App), Cloud-Plattform und Geräteservice an.

Die Scanner müssen Dotcodes unterstützen, da zukünftig alle Tabak-Versandeinheiten diese Codeart aufweisen. Die Dotcode-Symbologie wurde bereits im Juli 2012 standardisiert – der Code eignet sich für das schnelle Bedrucken von Industrie- oder Konsumgütern, um einzelne Einheiten zu identifizieren und zu verfolgen. Deshalb wird er vor allem in der Pharmaindustrie und nun auch in der Zigarettenindustrie angewendet.

Cloudbasierte Lösung mit Honeywell Movilizer

Die skalierbare Honeywell Track-and-Trace-Software-Suite läuft auf der Movilizer-Cloud-Plattform. Mit dieser Mobilitätslösung können Unternehmen die Prozesse an jedem einzelnen Punkt der Lieferkette verknüpfen. Sie ist als Standalone-System (für kleinere Unternehmen) sowie als integrierte ERP- und LVS-Lösung (für größere Retailer und Distributoren) verfügbar. Movilizer ermöglicht eine durchgängige Transparenz und die elektronische Dokumentation des Standorts der Tabakwaren entlang der gesamten Lieferkette. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Jörg Kracke, Europa Vice President bei Honeywell, sagt zur EU-Richtline: „Mit der Tobacco Products Directive hat die EU die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Verbreitung gefälschter Tabakwaren wirksam zu verhindern. Zwar ist der zeitliche Rahmen zur Umsetzung sehr eng. Doch die Honeywell Movilizer Track-and-Trace-Lösung enthält die gesamte Hardware sowie Software und Services, damit Unternehmen in der Tabaklieferkette die TPD-Anforderungen pünktlich zum Stichtag erfüllen können.“

Die Circlon | group übernimmt die Umsetzung der gesamten Honeywell-Lösung und sorgt mit Managed Services für einen reibungslosen Betrieb während des gesamten Life Cycle Betriebs der Geräte. Michael Zitzmann, CEO der Circlon | group, sagt: „Als Platinum Partner von Honeywell sind wir komplett ins Thema involviert und können das Honeywell-Maßnahmenpaket optimal umsetzen. Unsere Experten kennen die Geräte, die hier zum Einsatz kommen, ganz genau. Das Circlon Geräte-Staging, das wir vor jeder Auslieferung durchführen, ermöglicht sofort einen operativen Betrieb. Alle relevanten Gerätedaten bilden wir im Circlon | Operate Portal ab und bieten den Anwendern mit unseren Managed Services maßgeschneiderte Dienstleistungen – schnell und unkompliziert.“

Smarte Handscanner mit vorinstallierter App

Die Circlon | group empfiehlt den smarten Mobilscanner Dolphin CT60 von Honeywell. Diese robusten Scanner basieren auf dem Betriebssystem Android; die Track-and-Trace-Software wird vorinstalliert. Damit sind Gerätenutzer in der Lage, Produktetiketten zu scannen, auf Tracking-Informationen zuzugreifen und den Warenverkehr in jeder Phase zu dokumentieren. Das Staging einschließlich der Installation der App und die Anmeldung im Circlon | Operate Portal übernimmt die Circlon | group.

Bei der initialen „Befüllung“ des Circlon | Operate Portals werden die während des Staging-Prozesses erfassten Daten der Handhelds sowie des Zubehörs ins Portal importiert. Ab diesem Moment sind sie dort jederzeit abrufbar – ebenso alle Servicedaten. Die bedarfsgerechten Managed Services der Circlon | group beschleunigen Reparaturvorgänge und tragen dazu bei, die Prozesse beim Anwender zu optimieren und Folgekosten zu reduzieren. Profitieren auch Sie von einem Know How aus über 300 Roll-Outs und lassen Sie sich jetzt beraten

Weitere Informationen über die Track-and-Trace-Lösungen zur Einhaltung der EU-Tabakrichtlinie finden Sie unter https://hwll.co/TPD.

Informieren Sie sich hier über die Informationsveranstaltungen zum Thema TPD und melden Sie sich an für den nächsten Termin am 12. März 2019 in Göttingen.

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12.02.2019 / Blog Neuigkeiten

Effizienter Umstieg auf Android-basierte Mobilgeräte

Bei einem Systemwechsel und bei Updates lassen sich mit der Circlon | group Potenziale nutzen, um Zeit, Aufwand und Kosten zu sparen.

In der Mobile IT kommt es neben einer leistungsfähigen Hardware immer auch auf eine anwendungsoptimierte Software an. Zugleich spielt das Nutzerverhalten eine große Rolle, wenn es darum geht, neue Lösungen einzuführen. Steht in der mobilen Datenerfassung ein Versions-Update oder ein Betriebssystemwechsel von Windows CE oder Windows Mobile nach Android an, so stellt sich deshalb immer auch die Frage, ob und wie die bestehenden Apps weiter genutzt werden können.

Von Windows zu Android – ein großer Schritt

Ein User, der ein bestimmtes Betriebssystem oder eine bestimmte Benutzeroberfläche gewohnt ist, verlässt nur ungern seine vertraute Welt, in der er sich vielleicht schon Jahre lang wohlgefühlt hat, zum Beispiel in einer Windows-Umgebung oder in seiner täglich benutzten Anwendung. Außerdem möchte er die Bedienkonzepte, die er privat nutzt, am liebsten auch im Beruf vorfinden. Aufgrund der weiten Verbreitung von Windows kann fast jeder gut damit umgehen – diese Gewöhnung gibt man nur sehr ungern auf. Im Bereich der Smartphones ist der Umgang mit einem Android-Gerät zwischenzeitlich ebenfalls weit verbreitet.

Auch dem MDE-Bediener im Verkauf, im Handel, im Lager oder im Transport kommt es vor allem darauf an, dass er eine Softwareumgebung vorfindet, in der er sich gut zurechtfindet, sowie Tools, die ihm vertraut sind. Er kann, wenn er die Anwendungen, mit denen er täglich zu tun hat, bereits kennt, gleich produktiv mit neuen Geräten arbeiten. Damit verringern sich der Schulungsaufwand und die Kosten, zugleich erhöht sich die Produktivität und Anwendungseffizienz.

All diese Vorteile lassen sich aber nur erschließen, wenn die Umstellung von Windows CE oder Windows Mobile auf Android und die Software-Migration durchdacht und strukturiert vollzogen wird. Deshalb spielt bei einem Systemwechsel ein erfahrener Partner, der immer den neuesten Stand der Technik kennt, eine wichtige Rolle. Die Circlon | group hat in der Vergangenheit viele verschiedene Kundenprojekte realisiert und kann dank umfangreicher praktischer Erfahrung in allen Fällen die optimale Unterstützung bieten.

Portierung mit Tücken

Werden bestehende Anwendungen, die auf Windows CE oder Windows Mobile basieren, migriert, bevorzugen die meisten Anwender eine 1:1 Umsetzung der bestehenden Lösungen. Zugleich sollen die Möglichkeiten des neuen (Android-) Geräts, etwa ein neues Bedienkonzept, voll ausgeschöpft werden, sei es aufgrund größerer Bildschirme oder Multi-Touch-Screens, wobei dann in den meisten Fällen auf die Tastatur und Funktionstasten verzichtet wird.

Ein Wechsel auf (unterschiedlich) große Bildschirme mit Touch-Screen ohne separate Tastatur bringt Herausforderungen mit sich. Selbst die Lagersoftware, die eigentlich nur in einer Terminalemulation dargestellt wird, benötigt eine neue passende Terminalemulation und gegebenenfalls ein anderes Bedienkonzept.

Wechsel auf Android heißt Neuland betreten

Die Umstellung von Windows CE oder Windows Mobile zu Android ließe sich fast unbemerkt vollziehen, wenn alle Anwendungen schnell und problemlos migriert werden könnten; etwa wie früher bei Windows, wo ein Update kaum Auswirkung auf die Art und Weise der Bedienung hatte. Doch so einfach ist das nicht.

Wenn in einem Unternehmen ein System- oder Generationswechsel in der mobilen Datenerfassung ansteht, wird neben der Auswahl neuer Hardware immer auch zu klären sein, wie die bestehenden Softwarelösungen weiter genutzt werden: Lassen sich auch in der neuen Softwareumgebung die bislang eingesetzten Funktionen in gleicher oder ähnlicher Form realisieren? Sind beim Systemwechsel aufwändige Anpassungen erforderlich? Sollen im Zuge der Umstellung Funktionserweiterungen implementiert werden? Bei diesen Fragestellungen kommt es auch darauf an, die verschiedene Bauarten von Apps genau zu kennen.

Viele Aspekte müssen berücksichtigt werden

Der Wechsel des Betriebssystems geht mit massiven Änderungen einher. Das hängt auch mit der großen Dynamik der Android-Entwicklung zusammen. Während sich Windows CE und Windows Mobile nur sehr langsam entwickelte und hier in den letzten Jahren Stillstand herrschte, wird Android ständig weiterentwickelt. Das ist zwar ein großer Vorteil für die Anwender, da sie von den neuen Funktionen profitieren können, jedoch auch eine große Herausforderung für die IT, die hier immer auf dem aktuellen Stand sein muss, insbesondere was die Sicherheit der Systeme angeht. Ein Partner wie die Circlon | group unterstützt Anwender bei jedem Versionswechsel.

Wegen der großen Verbreitung von Android werden immer wieder Sicherheitslücken entdeckt und ausgenutzt. Deshalb ist es keine Option, auf lange Zeit mit einer alten Android-Version zu arbeiten. Ständige Updates sind zwingend notwendig. Die Softwarespezialisten der Circlon | group helfen auch bei Sicherheitsfragen weiter.

Alle Schwierigkeiten lassen sich lösen – mit uns als Partner

Für den schnellen und reibungslosen Umstieg von Windows CE oder Windows Mobile auf Android-basierte Hardware ist es ratsam, sich einen kompetenten und erfahrenen Partner an Bord zu holen. Dem Solution Provider kommt bei der Umstellung auf ein Betriebssystem wie Android und bei der (Weiter-) Entwicklung von Apps eine besondere Bedeutung zu. 

Die Softwarespezialisten der Circlon | group greifen auf einen langjährigen Erfahrungsschatz zurück und können beim Umstieg und bei der Android-App-Entwicklung mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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08.01.2019 / Blog Neuigkeiten

Circlon | group übernimmt Life-Cycle-Management von 18.000 Scannern bei Hermes

18.000 Touch-Computer der Serie TC75x von Zebra Technologies termingerecht eingeführt

Mit Hermes verbindet die Circlon | group eine langjährige Zusammenarbeit das ist ein großer Vorteil, wenn neue Projekte bei dem bekannten Logistikunternehmen anstehen, wie beispielsweise der aktuelle Gerätegenerationswechsel. Bereits im Jahr 2011 hat die Circlon | group die Einführung von GPRS-basierten Motorola Barcode-Scannern für 15.000 Hermes-Fahrer begleitet, im letzten Jahr erhielten in einer großangelegten Aktion 15.000 PaketShops die Touch-Computer der Serie TC56 von Zebra für ihre interne Warenlogistik. Sämtliche Geräte wurden planmäßig auf Android umgestellt und darüber hinaus noch 10.000 Tablets mit einer Tourenoptimierung nachgerüstet.

Paketzusteller schnell und reibungslos ausrüsten

Auch die aktuelle Neuausrüstung mit 18.000 Zebra-Geräten der Serie TC75x ging bei Hermes Germany mit der Circlon | group als Partner reibungslos über die Bühne. Ausgestattet wurden alle Paketzusteller und Logistik-Center, Depots und Zustellbasen. Roland Lazina, Head of Process and System Management bei Hermes Germany, erläutert die Zielsetzung des Projekts: „Die große Menge neuer Handscanner, die wir gemeinsam mit der Circlon | group eingeführt haben, sollen die Prozesse auf der letzten Meile optimieren und den Arbeitsalltag der Zusteller noch besser unterstützen.“

Hermes hat bei dieser Zusammenarbeit die komplette Leistungsbandbereite der Circlon | group abgefragt. Das Projekt beinhaltete den kompletten Geräteservice, den Rollout und die Unterstützung bei der Integration des MDM (Mobile Device Management). Die langjährige Erfahrung und eine Online-Lösung der Circlon | group rund um das Circlon Mobile Life Cycle Management, das sich von der Hardware über die Software bis hin zu Service-Leistungen erstreckt, waren hier besonders vorteilhaft.

Gerätemanagement mit Circlon | Operate

Circlon | Operate ist das Kernstück des umfassenden Gerätemanagementkonzepts der Circlon | group: Dieses Mobile-Life-Cycle-Management-Portal für mobile Datenerfassungsgera¨te inklusive deren Zubehör unterstützt Logistikunternehmen wie Hermes nicht nur bei der Verwaltung von Hardware, sondern liefert auch aussagekräftige Daten und Auswertungen, um den Ausfall der Geräte zu minimieren, Ausfallzeiten zu verringern und die TCO (Total Cost of Ownership) zu reduzieren.

Das Portal optimiert in Echtzeit die Koordination von Wartung und Reparaturen, den Einsatz der Scanner und ermöglicht die Darstellung von Leistungsindikatoren für minimierte Ausfallzeiten im Gerätepool. Roland Lazina sagt hierzu: „Alle Geräte sind im Circlon | Operate Portal der Circlon | group erfasst, wodurch wir jederzeit jeden einzelnen Gerätestatus, beispielsweise detaillierte Informationen zum Einsatzort oder zum Gerätezustand, abfragen und entsprechend reagieren können. Somit senken wir die Ausfallzeiten und die TCO.“

Zügiger Rollout einschließlich MDM-Integration

Auf den neuen Handscannern läuft das Betriebssystem Android und eine von Hermes programmierte Zustell-App. Diese verfügt über ein einfach gestaltetes, mehrsprachiges Interface, das im Vergleich zu den Altgeräten den Bedienkomfort signifikant erhöht, da es einem Smartphone sehr ähnlich ist. Die Kamera der Geräte und der integrierte Scanner ermöglichen eine besonders schnelle Datenerfassung. Damit wird unter anderem der Datenaustausch mit den hausinternen IT-Systemen optimiert, etwa bei der Übermittlung von Sendungs- und Adressdaten.

Weiterhin zeichnen sich die Geräte durch eine schnelle 4G/LTE-Anbindung aus, einem Hi-Res-Touchscreen und einem leistungsstarken Akku mit langer Laufzeit. Die Handscanner sind mit dem Finger oder einem PDA-Stift schnell und einfach zu bedienen. Roland Lazina sagt zur Einführung der neuen Geräte: “Mit Hilfe der Circlon | group haben wir den Geräte-Rollout nach einem mehrmonatigen Pilottest innerhalb weniger Wochen abgeschlossen – einschließlich der MDM-Integration. Parallel dazu haben wir eine intelligente Tourenplanung eingeführt.“

Geräte funktional erweiterbar

Bei den Geräten können mit wenig Aufwand jederzeit neue Features ergänzt werden, beispielsweise auch die vollständig digitale Tourenplanung für die Paketzustellung. Zudem ist eine Funktion in Bearbeitung, die dem Zusteller an der Haustür das Versenden digitaler Paketbenachrichtigungen ermöglicht. Roland Lazina resümiert: „Die Projektarbeit mit Circlon | group geht weiter. Wir arbeiten derzeit neben der Funktion für das Versenden elektronischer Benachrichtigungskarten auch an der Implementierung einer geodatenbasierten Fußgängernavigation, um noch schneller zum Empfänger zu kommen.“

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