23.02.2020 / Blog Neuigkeiten

UPDATE – Die Circlon | group ist trotz COVID 19 für Sie erreichbar

Während wir versuchen uns mit den neuen Lebens- und Arbeitsbedingungen der gegenwärtigen Pandemie zurechtzufinden, bleibt es stets oberste Priorität der Circlon | group Ihnen als Kunden in dieser schwierigen Zeit zur Seite zu stehen und Ihre Geschäftsprozesse bestmöglich zu unterstützen.

Sobald neue Richtlinien herausgegeben wurden, haben wir uns als Unternehmen strikt an deren Befolgung gehalten. In diesem Sinne freuen wir uns Ihnen mitzuteilen, dass unsere Mitarbeiter/-innen in sämtlichen Funktionen und an allen Standorten nun Schritt für Schritt in die Büros zurückkehren können, wo deren Sicherheit gewährleistet ist. Wenn Sie uns brauchen, rufen Sie uns gerne an, unter der Telefonnummer: +49 2203 1888 -0 oder senden Sie uns eine E-Mail.

Die Auswirkungen von COVID-19 sind weiterhin über unser tägliches Arbeitsumfeld hinaus spürbar.
Aktuell ist die Aufrechterhaltung von Lieferketten oft problematisch, da viele Unternehmen derzeit bestrebt sind, in Branchen wie dem Gesundheitswesen, Einzelhandel und E-Commerce die gestiegene Nachfrage zu managen und neue Lieferwege zu finden.

Während wir uns auf eine zeitlich begrenzte „neue Normalität“ einstellen, unternimmt die Circlon | group alle notwendigen Schritte, um ihre Angestellten und Kunden bestmöglichst zu unterstützen. Für die meisten Mitarbeiter der Belegschaft bedeutet dies, die vorhandenen Möglichkeiten im Home-Office zu nutzen und soziale Kontakte zu meiden. „Social Distancing“ ist derzeit wohl das wirksamste Rezept. Für Mitarbeiter, die solche Möglichkeiten, wie das Homeoffice, nicht haben, legen wir hohe Maßstäbe an, insbesondere bei der Hygiene, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Darüber hinaus haben wir Strategien zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs entwickelt, um sicherzustellen, dass unser Service-Team für Sie stets verfügbar ist und Ihre Mitarbeiter im Feld zu jeder Zeit mit betriebsbereiten Geräten versorgt sind.

Viele unserer Kunden im Einzelhandel sind hinsichtlich ihrer Auslieferungsprozesse von der derzeitigen Situation stark betroffen. Unser Ziel ist es, die Verfügbarkeit Ihrer Mobilgeräte durch eine optimal funktionierende Geräteverwaltung sicherzustellen, damit Sie mit maximalen Betriebszeiten und einem schnellen Zugriff auf Ersatzteile im Reparaturpool rechnen können.

Für den Fall, dass Sie zusätzliche Geräte benötigen, halten wir in unserem Lager ausreichend Ersatzgeräte für Sie bereit, die wir wie gewohnt zuverlässig an Sie liefern können.

Seien Sie versichert, dass wir stets erreichbar sind, wann immer Sie Unterstützung benötigen. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an unter Tel.: +49 2203 1888-0 oder schreiben uns eine E-Mail.

Michael Zitzmann, CEO der Circlon | group, legt großen Wert auf Sicherheit und Handlungsfähigkeit: „Wir haben die empfohlenen Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit und Gesundheit der Angestellten und der Öffentlichkeit zu gewährleisten. Den Auflagen entsprechend vermeiden wir den direkten Kontakt. Gleichwohl sind wir hier und jetzt für Sie da, wo immer Sie uns brauchen.“

In den kommenden Wochen wird es von großer Bedeutung sein, dass jede/jeder Einzelne von uns auf sein Verhalten im Umgang mit der Pandemie achtet, um sich und die Mitmenschen zu schützen. Das ist ein wichtiger Schritt, um das Infektionsrisiko zu verkleinern und den wachsenden Druck auf unser Gesundheitssystem zu verringern. Sobald sich die Situation entspannt, werden wir Sie natürlich wieder informieren.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen: Bleiben Sie gesund!

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05.02.2020 / Blog Neuigkeiten

Mobilgeräte-Rollout: Nahtloser Übergang zu neuer Hard- und Software

Die Circlon | group setzt auf einen zentralen Ansprechpartner während eines Rollout-Projekts

Bei Geräteauslieferungen (Rollouts) ist der Organisationsaufwand beträchtlich und deshalb ein zeitkritischer Faktor. Die Abläufe sind hochdynamisch und jeder einzelne Rollout ist anders als der andere. Deshalb führt die Circlon | group schon seit 2013 Rollouts als eigenständige Projekte durch. Mit dieser Vorgehensweise hat der Kunde – neben vielen anderen Vorteilen –immer auch einen erfahrenen Projektverantwortlichen als zentralen Ansprechpartner an seiner Seite, auf den er sich voll und ganz verlassen kann.

Der Projektmanager hält alle Fäden in der Hand und kümmert sich um die gesamte Organisation: Dazu gehört die Abstimmung mit Kunden und Lieferanten, die Erstellung eines Rolloutplans, die Personaleinsatzplanung und die Kalkulation des Gesamtaufwands für die Abrechnung. Vieles muss aufgrund kundenseitiger Abhängigkeiten abgestimmt und fast minutiös koordiniert werden, damit die Inbetriebnahme der Geräte zum festgesetzten Stichtag reibungslos erfolgen kann.

Erfahrene Projektmanager haben hochdynamische Abläufe sicher im Griff

Nachdem der Rollout-Prozess vom Kunden freigegeben und beauftragt wurde, kann die Circlon | group die Feinabstimmung mit den Lieferanten für Mobilgeräte, Zubehör, SIM-Karten und Software-Lizenzen angehen. Abhängig vom jeweiligen Lieferanten können Lieferzeiten durchaus mehrere Wochen lang sein. Deshalb ist die Klärung der Produktverfügbarkeiten und Lieferzeiten ein wichtiger Schritt. Nach dieser Abstimmung und der Anlieferung aller benötigten Komponenten erfolgt das Staging. Mehr Infos dazu finden Sie auch in diesem Artikel.

Im Gegensatz zum Staging geht es beim Rollout nicht so sehr um die technische Kompetenz, sondern vielmehr um die organisatorischen Fähigkeiten des Projektmanagers, der das Mengengerüst und die Liefertermine genau aufeinander abstimmen muss. Meistens ist das Zeitfenster sehr eng – zwischen Anlieferung und Inbetriebnahme sollte kaum Zeit verloren gehen, denn zum einen erzeugt die Ware, die nicht genutzt wird, unnötige Kosten, zum anderen werden parallele Laufzeiten von Service-Verträgen sowie redundante Softwarelizenzierungen üblicherweise nicht toleriert.

Erst planen, dann ausliefern

In enger Abstimmung mit dem Kunden wird ein detaillierter Rollout-Plan erstellt. Dabei werden die Termine und das Mengengerüst festgelegt. Das beinhaltet auch die Abstimmung hinsichtlich der Lieferorte sowie eine Priorisierung bei der Auslieferung der festgelegten Mengen. Ein Standardverfahren gibt es nicht – einzelne Prozessschritte werden mit dem Kunden individuell in iterativen Schritten festgelegt. Speziell hierbei kommt es auf die Erfahrung des Projektmanager an, der alle Anforderungen unter einen Hut bringen muss.

Oft ist ein Rollout mit neuen bzw. geänderten Prozessabläufen im Feld verbunden. Deshalb wird das Timing für Einsatz der neuen Geräte und der Erfolg des Rollouts immer auch von den Ressourcen des Kunden mitbestimmt, beispielsweise bei der Inbetriebnahme der Geräte vor Ort. Mit einer gut durchdachten Personaleinsatzplanung, die sich aus dem Timing und der angestrebten Produktverfügbarkeit ergibt, stellt die Circlon | group sicher, dass immer ein qualifiziertes Team zur Verfügung steht, um die gesteckten Etappenziele beim Rollout zu erreichen.

Im Rahmen einer Risikoanalyse wird festgestellt, wie groß der Puffer hinsichtlich Zeit und Hardware sein muss, um eine effiziente Auslieferung bzw. den nahtlosen Geräteaustausch bewerkstelligen zu können. Schon in dieser Phase greift die Qualitätssicherung: Auf eine detaillierte Prozessbeschreibung folgt eine ausführliche Dokumentation. Bei der Auslieferung wird der Weg der Produkte vom Lieferanten bis zum Kunden genau überwacht, im Circlon | Operate-Portal festgehalten und der ordnungsgemäße Ablauf der Auslieferung durch Stichprobenkontrollen nachgewiesen.

Das Einbringen aller relevanten Informationen in die ITSM-Plattform Circlon | Operate, beispielsweise Serien-Nummern, Zubehörteile und Einsatzorte, erzeugt eine große Transparenz im Rollout-Prozess und ist die Grundlage für ein detailliertes Reporting gegenüber dem Kunden. Eine typische Fallstudie zum Rollout-Prozess finden Sie hier.

In der Regel endet der Rollout-Prozess mit der Ankunft der Mobilgeräte beim Kunden. In den meisten Fällen kümmert er sich dann selbst um die Inbetriebnahme. Doch auch hier kann die Circlon | group Unterstützung durch ein engmaschiges Partner-Netzwerk bieten und dafür sorgen, dass die neue Lösung in der Praxis schnell angewendet werden kann.

Zuverlässige Abwicklung dank jahrelanger Erfahrung

Aufgrund jahrelanger Erfahrung kann die Circlon | group auch umfangreiche Rollouts mit mehreren tausend Geräten zuverlässig meistern. So hat die Circlon | group beispielsweise für DPD 12.000 Geräte und für Hermes Paketshop sogar 17.000 Geräte innerhalb eines halben Jahres ausgeliefert.

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03.12.2019 / Blog Neuigkeiten

Circlon Staging: Auspacken und gleich loslegen

Die Aufbereitung von Mobilgeräten vor der Auslieferung („Staging“) ist seit vielen Jahren eine Kernkompetenz der Circlon | group, die diese Dienstleistung im Rahmen der Managed Services anbietet.

Die große Kunst beim Staging ist es, gemeinsam mit dem Kunden exakt definierte Leistungen und genau dokumentierte Prozesse zu vereinbaren, um eine hohe Effizienz bei der Vorbereitung der Mobilgeräte zu erzielen. Nach der Auslieferung sind die Geräte sofort einsatzbereit. Das spart den Kunden Zeit und Geld.

In über 300 Rollouts hat die Circlon | group bereits mehr als 400.000 Mobilgeräte ausgeliefert. Vor der Auslieferung mussten alle Geräte spezifisch vorbereitet werden, damit sie sofort einsatzbereit sind, wenn sie beim Kunden eintreffen. Der hierfür notwendige Prozessschritt nennt sich Staging – aufgrund jahrelanger praktischer Erfahrung mit oft sehr umfangreichen Rollouts kann die Circlon | group in sehr kurzer Zeit große Gerätemengen individuell nach Kundenwunsch fertigstellen und für den Versand vorbereiten. 

Prozesse gemeinsam mit den Kunden definieren

Im Gespräch mit dem Kunden klären die Experten der Circlon | group die individuellen Anforderungen und legen die konkreten Staging-Inhalte genau fest (Hardware, Software, Konfiguration). Diese sind auch von jeweils vereinbarten Serviceleistungen abhängig. Die Circlon-Experten, die mit den Geräten der jeweiligen Hersteller (Zebra, Honeywell und andere) bestens vertraut sind, führen das Staging für jedes einzelne Rollout-Paket nach genau dokumentierten Prozessen durch. Harald Fahl, Director Managed Services der Circlon | group, ist von den Vorteilen dieser Vorgehensweise überzeugt: „Genaue Endkontrollen für jedes einzelne Mobilgerät bestätigen, dass wir in unseren Prozessen eine gleichbleibend hohe Qualität erreichen. Denn sind Tausende Geräte erst einmal an verschiedenste Standorte im Feld ausgerollt, ist ein Fehler im Rollout nur noch schwer und oftmals sehr kosten- und zeitintensiv zu korrigieren.“

Je nach Projekt liefert die Circlon | group individuelle Tools der Hersteller oder/und spezifische „hauseigene“ Softwarelösungen. Ob initiale Mega-Rollouts, Sonderauslieferungen für Stoßzeiten (Peaks) oder Nachbestellungen von Neugeräten – stets bringen die einmal festgelegten Staging-Prozesse dem Kunden viele Vorteile. Selbst bei Reparatureinsendungen sorgen die einmal festgezurrten Abläufe für eine effiziente Auslieferung bzw. Bestückung des Poolbestands und somit für eine hohe Geräteverfügbarkeit im Feld.

Staging ist viel mehr als nur Software aufspielen

Das Staging der Mobilgeräte beginnt erst, wenn einzelne Mustergeräte im Feld ausgiebig getestet und die Prototypen sowie der vereinbarte Prozess freigeben wurden. Dann geht es zur Sache: Die Circlon | group erstellt eine verbindliche Staging-Anleitung sowie eine Ordner-Struktur für die Daten und schult die Mitarbeiter, die sich voll und ganz um dieses Staging-Projekt kümmern. Techniker bringen die neuen Software-Versionen und Apps (Standardsoftware und/oder individuelle Software) auf das Mobilgerät, nehmen alle notwendigen Konfigurationen vor, melden den zukünftigen Nutzer durch eine Passwort-Eingabe für den speziellen Dienst an (Login) und prüfen die ordnungsmäße Installation und Funktion des Geräts.

Das Staging-Team beschriftet alle Mobilgeräte und baut sie exakt so zusammen, wie es mit dem Kunden besprochen wurde. In der Regel wird hierbei das gesamte Zubehör schon vormontiert, darunter Bumper, Handschlaufen, Halterungen und Schutzfolien. Natürlich kommen alle Geräte, falls nicht anders vereinbart, mit geladenen Akkus zum Kunden. Das Laden der Akkus ist systembedingt relativ zeitaufwändig. Beim Vorbereiten von 1500 Geräten pro Woche ist es zwingend erforderlich, auch hierfür einen effizienten, reibungslosen Prozess aufzusetzen.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Aufwand für den Einbau von SIM- und SD-Karten, das Erfassen der SIM-Kartennummern sowie die Registrierung der Geräte im Portal Circlon | Operate durch die Eingabe der Seriennummern. Harald Fahl hat schon eine Idee, wie sich hier der Ablauf optimieren lässt: „Die Eingabe der Daten erfolgt im Moment noch über eine Importfunktion; zukünftig sollen die Daten über eine API direkt aus der Staging-Software kommen.“

Dank der Registrierung im IT Service Management-System Circlon | Operate ist es später ganz einfach möglich, ein Gerät zu lokalisieren und zuzuordnen, falls es im praktischen Einsatz einmal verloren geht und dann irgendwo ein unbekanntes Gerät auftaucht. Auch um die Anmeldung im Kundensystem kümmert sich das Team. Diese „Inventarisierung“ ist eng verknüpft mit dem Lizenzmanagement von Softwarekomponenten und der Verwaltung der Software inklusive zukünftiger Updates und Patches.

Intelligent verpacken und komplett ausliefern

Nach einer finalen und erfolgreichen Funktionsprüfung der Geräte können die Vorbereitungen zum Versand beginnen. Denn zum Staging gehört auch das Zusammenstellen von Verpackungseinheiten. Hierbei werden alle Bestandteile einer Auslieferung umweltgerecht und transportsicher verpackt. Dieser Vorgang bezieht sich nicht nur auf das Verpacken von oftmals vielen Komponenten (Gerät, Zubehör, Ersatz-Akkus, CDs, Manuals, Dokumente und dgl.). Er erstreckt sich bis zum Drucken und Aufbringen der Versandetiketten.

Die Verpackungen können übrigens wiederverwendet werden. Die Kunden nutzen sie, um defekte Geräte für die Reparatur an die Circlon | group zurückzusenden. Dann kümmert sich das Circlon-Team um alles weitere: Geräte reparieren, zurücksetzen (Datenlöschung gemäß DSGVO), prüfen, reinigen, Daten im System aktualisieren etc. Nach diesem Reparatur-Staging kommen die Geräte wieder in den Gerätepool. Somit schließt sich der Kreislauf beim Mobile Device Management wieder – sowohl ökonomisch als auch ökologisch.

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29.10.2019 / Blog Neuigkeiten

Mit intelligentem IT Service Management optimieren Sie Workflows und ersetzen oder reparieren fehlerhafte Geräte schnellstmöglich

Mit Circlon | Operate, der ITSM Plattform für mobile Geräte, lässt sich Gerätemanagement reibungslos und effizient durchführen, selbst wenn erhebliche Mengen zu verwalten sind.

Insgesamt sind bei Hermes seit letztem Jahr etwa 45.000 Geräte von Zebra und Huawei im Einsatz. Bei einem derart großen Bestand ist es sehr wichtig, dass der Ersatzgerätepool optimal abgestimmt ist und ein transparenter Austausch- und Reparaturprozess einwandfrei funktioniert. Die Managed Services der Circlon | group sind mit dem Circlon | Operate-System darauf ausgerichtet. Seit dem Jahr 2017 wurden bei Hermes im Zuge der Umstellung auf das Betriebssystem Android in einer groß angelegten Aktion 15.000 PaketShops mit Zebra Touch-Computern der Serie TC56 für die interne Warenlogistik ausgerüstet. Kurz danach kamen 11.000 Tablets von Huawei für die Tourenplanung hinzu sowie weitere 18.000 Zebra Geräte der Serie TC75x für die Fahrerflotte (siehe „Life-Cycle-Management bei Hermes“).

Kreisläufe über Geräte-Pool effizient managen

Hermes verfügt mittlerweile über circa 45.000 Geräte, die beim Rollout im Circlon | Operate-System erfasst wurden. Eine Gerätegeneration soll ca. 5 Jahre lang im Einsatz bleiben. Das erfordert über den gesamten Life-Cycle einen guten Service rund um die Wartung und Reparatur der vorhandenen Geräte, damit der tägliche Betrieb reibungslos laufen kann.

Fällt ein Gerät aus, beispielsweise durch eine zu grobe Handhabung oder bei Akkuproblemen, so erhält Hermes dank der Circlon | Operate-Geräteverwaltung binnen kürzester Zeit ein Ersatzgerät aus dem Gerätepool der Circlon | group. Der Reparaturprozess des defekten Geräts wird weitestgehend automatisch abgewickelt und das reparierte Gerät rasch wieder dem Hermes Poolbestand zugeführt. Dieser effiziente Kreislauf ist typisch für die Vorgehensweise der Circlon | group.

Eindeutige Prozesse für den Reparaturfall

Im Reparaturfall erfolgt eine Ticketauslösung direkt durch den Tourenbetreuer bei Hermes im Circlon | Operate-Portal. Das Portal zeigt ihm übersichtlich alle Geräte seines Standorts an und gibt ihm Hinweise für die Eigenreparatur, um eine Einsendung möglichst zu vermeiden. Gelingt dies nicht, erstellt der Hermes Tourenbetreuer eine Fehlerbeschreibung. Hierfür zeigt ihm das System die gängigsten Fehlerarten an, die er ganz einfach zuordnen und über ein Freitextfeld mit zusätzlichen Hinweisen zum Fehlerbild ergänzen kann. Zugleich erstellt das ITSM-System eine Rücksendenummer (RMA, Return Material Authorization) und den Lieferschein.

Während der Hermes Tourenbetreuer auf diese Weise das Ticket eröffnet, trifft bei der Ciclon | group bereits die Nachricht ein, dass eine RMA für ein fehlerhaftes Gerät ausgelöst wurde. Mit dieser Meldung wiederum kann die Circlon | group den Reparaturvorgang sofort beim Hersteller Zebra ankündigen, um die Planbarkeit im Zebra Repaircenter zu erhöhen – natürlich geschieht auch diese Informationsübermittlung automatisch über Circlon | Operate.

Umgehend wird nun die Versendung eines Ersatzgeräts aus dem Poolbestand vorbereitet, d. h. ein fertig konfiguriertes Gerät, das mit dem defekten Gerät technisch identisch ist, wird in einer umweltfreundlichen, geschützten Mehrwegversandbox mit allen notwendigen Unterlagen auf den Weg in das Hermes Depot gebracht. Bereits am nächsten Tag trifft das Ersatzgerät dort ein. Der gesamte Vorgang wird detailliert im ITSM-System protokolliert. Für die Rücksendung des defekten Geräts an die Circlon | group nutzt Hermes nun sofort die Mehrwegversandbox mit dem Lieferschein und der RMA. So einfach kann ein Geräteaustausch heute abgewickelt werden.

Circlon | group kümmert sich komplett um Reparaturabwicklung

Die Experten bei der Circlon | group unterziehen das von Hermes eingesendete Gerät einer Eingangskontrolle, wobei in Circlon | Operate abgeglichen wird, ob die Angaben zum Gerätefehler tatsächlich zutreffend sind – im Einzelfall wird die Fehlerbeschreibung korrigiert und präzisiert. Um die Kosten und die Belastung für die Umwelt zu reduzieren, geht das Gerät in die Sammelstelle. Ab einer bestimmten Gerätemenge wird ein Sammellieferschein erstellt und die Geräte per Sammellieferung ans Zebra Repaircenter versendet, wo die bereits online gesendeten Vorabinformation zum Gerätedefekt vorliegen und abgerufen wurden. Somit ist das Repaircenter bereits „vorgewarnt“, es kann die Reparatur gut einplanen und effizient durchführen.

Nach der Reparatur durch Zebra wird das Gerät wieder an die Circlon | group gesendet, mit kundenspezifischer Software bestückt (Staging) und nach der Reinigung und Prüfung wieder dem Hermes Gerätepool zugeführt. Auch dieser Prozess wird detailliert in Circlon | Operate abgebildet und kann jederzeit vom Hermes Tourenbetreuer eingesehen werden. Insbesondere ist hier stets ersichtlich, wie viele Geräte aktuell im Gerätepool und in der Reparatur sind und an welchem Ort und in welchem Zustand sich die fehlerhaften Geräte gerade befinden.

Produktives Arbeiten während Reparatur im Hintergrund läuft

Aus der Prozessautomatisierung ergeben sich viele Vorteile, allen voran eine große Zeitersparnis durch verkürzte Serviceprozesse. Roland Lazina, Head of Process Design bei Hermes Germany, sagt hierzu: “Wir können aufgrund der schnellen Lieferung eines Ersatzgeräts nahtlos weiterarbeiten und müssen uns hinsichtlich der Reparatur des defekten Geräts um nichts kümmern. Ständig können wir alle aktuellen Informationen zu den RMAs im System abrufen und für das Reporting, beispielsweise für Auswertungen und Berichte, sowie für zukünftige Planungen und Optimierungen nutzen. Zeitraubende Telefonate sind in der Regel nicht mehr nötig, ebenso entfällt das umständliche Aktualisieren von Excel-Dateien zu den einzelnen Prozessen.“

Durch die Prozessautomatisierung und die vollständige Benutzerführung beim Ausfüllen der Masken im ITSM-System sinkt die Fehleranfälligkeit erheblich. Die Planbarkeit bei der Bearbeitung eines Geräteaustausch- bzw. Reparaturvorgangs verbessert sich, da schon frühzeitig eine RMA veranlasst wird und damit alle Nachfolgeprozesse automatisch angestoßen werden. Außerdem verringert das gesamte Verfahren die Kosten und schützt die Umwelt durch die Einsparung von Verpackungsmaterial und durch die Reduzierung des Transportvolumens aufgrund der Sammellieferungen.

Das geschlossene Kreislaufsystem beim Reparaturvorgang, das vollständig in Circlon | Operate abgebildet wird, ist eine Kernkompetenz der Circlon | group und wird nicht nur für Hermes, sondern für jeden Kunden optimiert und bei Bedarf den jeweiligen Prozessen individuell angepasst.

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23.07.2019 / Blog Neuigkeiten

Circlon | group realisiert sprachbasierte Kommissionierung mit Honeywell Vocollect-System

„Pick by Voice“ ist ein aktueller Trend in der Lagerlogistik, sogar im Tiefkühlbereich. Doch wann, wo und wie profitiert man am besten davon? Die Circlon | group kann hier beraten und hat zugleich eine etablierte Lösung zur Implementierung an der Hand.

Ein sprachgesteuertes Lagerhaus – das verspricht höchste betriebliche Flexibilität und eine optimale Auslastung. Einarbeitungszeiten werden kürzer, Fehlerquoten und Betriebskosten sinken, erhebliche Produktivitätssteigerungen sind möglich. Zudem sinkt auch die Fluktuation bei den Mitarbeitern, da Kommissionierer und mobile Arbeiter in der Regel gerne mit ergonomischer und einfacher Technik arbeiten. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Sprachsteuerung in Distributionszentren immer beliebter wird.

Doch ganz so einfach ist das nicht! Der Wertschöpfung geht die Analyse der aktuellen Betriebs- und Arbeitsabläufe sowie die Bewertung und Planung der Einführung einer sprachgesteuerten Lösung voraus. Schon an diesem Punkt setzt die Circlon | group an, die als autorisierter Honeywell Partner mit dem System „Vocollect“ die führende Voice-Lösung im Portfolio führt. Als Vocollect Voice Solution Provider ist die Circlon | group in der Lage, das sogenannte „Pick by Voice“ in unterschiedlichste Umgebungen zu integrieren, Anpassungen gemäß individuellen Kundenanforderungen zu realisieren und nachhaltigen Support für Voice-Applikationen zu bieten.

Erst analysieren, dann profitieren

Eine Vocollect-Lösung ist besonders sinnvoll, wenn mobile Mitarbeiter zum Beispiel in Distributionszentren Aufträge kommissionieren. Doch am Anfang jeder Implementierung ist es notwendig, bestehende Strukturen und Abläufe auf Eignung und Realisierung zu prüfen („Value-Engagement-Prozess“). Das Team der Circlon | group verschafft sich hierbei einen detaillierten Einblick in die vorhandenen spezifischen betrieblichen Arbeitsabläufe. Dabei wird untersucht, inwieweit sich Vocollect in die bestehende Infrastruktur integrieren lässt und ob die Kombination mit vorhandenen Scannern, Pick-to-Light-Verfahren oder automatisierten Systemen überhaupt möglich ist.

Bei den Gesprächen mit den Projektverantwortlichen geht es darum, die Zielvorstellungen und Prioritäten herauszufinden und die (positiven) Auswirkungen von Vocollect im Workflow richtig einzuschätzen. Werksbegehungen werden vorgenommen, um die aktuellen Abläufe vor Ort zu analysieren und zu dokumentieren, und um zu sehen, wie die Mitarbeiter ihre Aufgaben erledigen. Danach kann das Team der Circlon | group Empfehlungen und Entscheidungshilfen für die Umsetzung der Voice-Technologie geben. Erst auf die Weise lässt sich das enorme Potenzial von sprachgesteuerten Kommissionierungsprozessen optimal nutzen.

Mittels Spracheingabe kommissionieren

Bei Vocollect arbeitet der Kommissionierer mit einem kabelgebundenen oder kabellosen Headset, beispielsweise mit dem Vocollect SRX2 Wireless Headset, das den Arbeitskomfort in Distributionszentren erheblich verbessert. Die Aufträge werden ausgehend vom Lagerverwaltungssystem (LVS) per WLAN an den Mobilcomputer des Kommissionierers gesendet. Über die Sprachausgabe des Headsets wird das Regal angegeben, von dem die Waren zu entnehmen sind. Gedruckte Kommissionierlisten gehören somit der Vergangenheit an.

Ist der Kommissionierer am Regal angelangt, nennt er die dort angebrachte Prüfziffer, damit das System eine Überprüfung vornehmen kann. Bei korrekter Prüfziffer erhält der Kommissionierer Informationen darüber, wie viele Einheiten er aus dem Regal entnehmen soll. Nach der Entnahme quittiert er den Vorgang per Spracheingabe.

Als Mobilcomputer für die Headsets dient die Vocollect Talkman-Serie A700. Der Talkman A710 arbeitet ausschließlich drahtlos, der A720 unterstützt sowohl drahtlose als auch kabelgebundene Headsets. Der Talkman A730 verfügt darüber hinaus über einen integrierten Scanner für den Nahbereich und optimiert damit Arbeitsabläufe, bei denen gelegentlich gescannt werden muss. Das ergonomische Gerät kann beim Scannen von Barcode-Etiketten auf Behältern oder Kisten ganz einfach am Gürtel befestigt bleiben.

Weniger Fehler, höhere Kommissionierleistungen

In der Welt der Logistik werden Optimierungen in Sekunden gemessen, deshalb geht es hier darum, Verzögerungen in den Abläufen möglichst zu vermeiden bzw. zu reduzieren. In vielen Fällen können dank Spracherkennung per Headset zeitliche Einsparungen bei höherem Komfort und besserer Ergonomie erzielt werden – somit steigt die Produktivität.

Mit Vocollect haben die Mitarbeiter beim Kommissionieren die Hände und Augen frei. Das verbessert nicht nur die Ergonomie; auch die Unfallgefahr sinkt, da die Kommissionierer ihre Aufmerksamkeit voll auf das Geschehen im Umfeld, zum Beispiel auf umherfahrende Gabelstapler, richten können und nicht mehr auf Bildschirme fixiert sind.

Heiko Krause, Marketing Manager für Vocollect Solutions bei Honeywell, bestätigt diese Vorteile und ergänzt: „Auch die Fehlerraten können je nach Anwendung um 25 bis 50 Prozent sinken. Anwender bestätigen, dass sich Fehlerquoten von 0,3 bis 0 Prozent realisieren lassen. Damit eignet sich Vocollect auch für kritische Anwendungen in der Medizintechnik bzw. im Pharmabereich, wo Fehler in den meisten Fällen nicht tolerierbar sind.“

Alles aus einer Hand – einschließlich WLAN-Kompetenz

Vocollect ist mittlerweile schon seit 30 Jahren am Markt verfügbar und damit eine sehr ausgereifte Lösung. Sie wird von Honeywell ständig weiterentwickelt. Die SoundSense-Technologie sorgt für eine exzellente Spracherkennung und das „Advanced Speech Recognition Protocol“ stellt sicher, dass keine Sprachdaten verloren gehen. Das System wird mit der Zeit immer genauer, da es sich dank „Adaptive Speech Recognition“ an die Sprechgewohnheiten der Benutzer anpasst, sogar an verschiedene Dialekte.

Da Vocollect die Daten per Funk ans ERP-/LVS-System überträgt ist eine stabile WLAN-Infrastruktur erforderlich. Auch hierbei kann die Circlon | group helfen, da sie über die Jahre vielfältige Erfahrungen in vielen WLAN-Projekten gesammelt hat.

Für die schnelle und reibungslose Implementierung der Vocollect-Lösung ist es ratsam, sich einen kompetenten und erfahrenen Partner an Bord zu holen, denn dem Solution Provider kommt im gesamten Projektverlauf eine besondere Bedeutung zu – von der Vorbesprechung bis hin zum nachhaltigen Support. Auch die Softwarespezialisten der Circlon | group greifen auf einen langjährigen Erfahrungsschatz zurück und können deshalb bei allen Anforderungen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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09.07.2019 / Blog Neuigkeiten

Mit nachhaltigen Konzepten die Ressourcen und die Umwelt schonen

Die Circlon | group hat eine klare Vorstellung davon, wie sich ein modernes Unternehmen ganz konkret für mehr Nachhaltigkeit einsetzen kann. Deshalb werden in der gesamten Unternehmensgruppe clevere Maßnahmen ergriffen, die der Umwelt und den Mitarbeitern zu Gute kommen.

Eine der Kernanforderungen des Nachhaltigkeitsmanagements in Unternehmen ist es, den Blick über die reinen wirtschaftlichen Aspekte hinauszurichten und Potenziale für nachhaltiges Wirtschaften zu erkennen. Dabei sollen, soweit die Theorie, ökologische, soziale und ökonomische Ansprüche berücksichtigt und zusammengeführt werden. Stets geht es um den vernünftigen Einsatz von Ressourcen. Hier hat nun die Circlon | group durch viele kleine Schritte einen entscheidenden Satz nach vorne gemacht und möchte mit einer stringenten Betrachtungsweise und konsequenten Umsetzung als Vorbild für andere Unternehmen dienen.

Hierzu sagt Michael Zitzmann, CEO der Circlon | group: „Ich sehe es als einen Teil meiner Pflicht und Verantwortung, dass unser Unternehmen nicht nur bei der Datensicherheit und als Digital Enabler eine Vorreiterrolle einnimmt, sondern auch beim Thema Umweltschutz und beim verantwortungsvollen Umgang mit den begrenzten Ressourcen, damit wir unseren zukünftigen Generationen eine intakte, lebenswerte Welt erhalten.“

So soll beispielsweise in Zukunft im Lagerbereich das Füllmaterial aus Kunststoff durch eine alternative Verpackungslösung ersetzt werden. Oder ein Beispiel aus der Verwaltung: hier findet fast nur noch eine papierlose Kommunikation statt. Vernichtung von Akten: nachhaltig und Ressourcen schonend in einer Kreislaufwirtschaft. Gebäudetechnik: intelligente Klimatisierung. Fuhrpark: komplett dieselfrei, zunehmend kommen Hybridelektrofahrzeuge zur Verringerung von Emissionen zum Einsatz – das wirkt sich unmittelbar auf die CO2-Bilanz aus. Und zum Thema Müllaufkommen: Die Circlon | group setzt auf Trinkwasserspender anstelle von Plastikflaschen, es gibt Mehrwegflaschen anstatt Einwegbecher und am Standort Göttingen bereits waschbare Stoffhandtücher anstatt Tücher aus Papier, die die Umwelt belasten. Weitere Maßnahmen sind in Planung.

Schluss mit der Plastikflut

Nach Angabe der Deutschen Umwelthilfe überfluten jährlich rund 10 Millionen Tonnen Plastikmüll die Weltmeere, davon stammen 500.000 Tonnen aus der EU. Das Meer ist inzwischen einer der verschmutzten Orte der Welt. Hinzu kommt – und man möchte es fast nicht glauben: Deutschland ist EU-weit seit Jahren der Rekordhalter in der Produktion von Verpackungsabfällen (220 Kilogramm pro Kopf im Jahr 2016). Laut der Deutschen Umwelthilfe stieg die Menge an Verpackungsabfällen aus Kunststoff innerhalb von 20 Jahren um etwa 94 %.

Mittlerweile werden hierzulande etwa zwei Drittel des Obsts und Gemüses sinnlos vorverpackt und auch der Plastiktütenkonsum ist immer noch viel zu hoch. Der hohe Verbrauch von Einwegtüten, -bechern und -Plastikflaschen verursacht nicht nur enorme Abfallberge, sondern verschwendet auch unnötig Ressourcen. Was sagt Astronaut Alexander Gerst zum Schutz unserer Erde aufgrund seiner Sicht von ganz oben? „Wir haben keinen Planet B“: https://youtu.be/eEPzwQdp27Y.

Einführung von Wasserspendern

Um die zunehmende Verschmutzung zu stoppen und Ressourcen zu schonen, müssen alle an einem Strang ziehen – auch die Circlon | group macht hierbei konsequent mit. Einwegbecher mit nachweislich schlechter Ökobilanz sind nun an den Kaffeeautomaten tabu und auch auf PET-Flaschen wird verzichtet. Stattdessen wurden mehrere Tausend Euro in Trinkwasserspender investiert. So können jährlich tausende PET-Flaschen und deren umweltbelastende Beschaffung vermieden werden.

Was halten die Mitarbeiter davon? Oliver Bernards, Teamleader Inside Sales bei der Circlon | group, sagt hierzu: “Die Mitarbeiter sind von den neu eingeführten Trinkwasserspendern total begeistert, denn neben dem Schutz der Umwelt liefert das patentierte System der Firma Waterlogic reinstes Trinkwasser, absolut bakterien-, viren- und keimfrei dank UV- und Aktivkohle-Filtration – auch gekühlt und auf Wunsch mit Kohlensäure gesprudelt. Das Thema Nachhaltigkeit wird von den Kollegen sehr unterstützt.”

Auch bei der Verpackung neue Wege gehen

Die Circlon | group hat aufgrund des Hardwareangebots und ihrer Service- und Reparaturleistungen ein hohes Aufkommen an Paketversendungen. Alle Geräte werden im Rahmen der Circlon | Managed Services erfasst und, je nach Service-Vertrag, über ihren gesamten Lebenszyklus betreut.

Damit die gesamte Service-Abwicklung möglichst umweltverträglich über die Bühne geht, wurde auch der Verpackungsprozess unter die Lupe genommen und neu durchdacht. Selbstredend, dass beim Austauschprozess der Geräte die Circlon-Mitarbeiter darauf achten, dass eingesandte Kartonagen möglichst wiederverwendet werden. Zudem hat sich die Circlon | group für ein neues Abrollsystem für Pack- und Füllpapier entschieden, welches die bisherige Bestückung der Kartonagen mit Füllmaterial aus Kunststoff (Folien, Styropor etc.) ersetzen wird. „Crumpy“ heißt das innovative System, mit dem sich jetzt das Füllpapier optimal nutzen lässt. Damit ist die Zeit vorbei, als Kunststoffluftkissen und Schaumpolster zum Einsatz kamen; geplustertes Füllpapier ist die bessere Lösung.

Apropos Papier: Der Schriftverkehr wurde größtenteils auf eine papierlose Kommunikation umgestellt – der Hauptanteil der Korrespondenz im Kundenverkehr (Angebote, Rechnungen u. dgl.) erfolgt jetzt per E-Mail; lediglich große Ausschreibungen laufen noch über die Post. Dass die Papierflut im Kundenverkehr wesentlich geringer geworden ist, belegen vor allem die stark verminderten Portokosten.

Papierreduzierung und Entsorgung in der Kreislaufwirtschaft

Die Entsorgung von Papier bzw. Akten, die per Gesetz bis zu 10 Jahre lang aufbewahrt werden müssen, bewerkstelligt bei der Circlon | group die documentus Deutschland, ein professioneller Dienstleister, der sich um die vollständige, DIN-konforme Vernichtung der Unterlagen unter Einhaltung der DSGVO kümmert – einschließlich der Rückführung des Sekundärrohstoffs in die Kreislaufwirtschaft.

Mit dieser Verfahrensweise übernimmt die Circlon | group ökologische Verantwortung bei der Aktenvernichtung. In der Summe wurden innerhalb kurzer Zeit viele konkrete Nachhaltigkeits-Maßnahmen zum schonenderen Umgang mit den begrenzten Ressourcen für einen besseren Umweltschutz umgesetzt.

Haben Sie Anregungen oder eigene Erfahrungen beim Thema Nachhaltigkeit gemacht? Bitte lassen Sie es uns wissen unter info@circlon.de. Wir freuen uns auf den Gedankenaustauch mit Ihnen.

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26.06.2019 / Blog Neuigkeiten

Gefahrgut-Projekt: Systemwechsel in den Tankwagen der fht

Circlon | group stellt mobile Terminals bei fht von Windows Mobile auf Android um

Die Ciclon | group hat für die fht (Flüssiggas Handel und Transport) eine auf Windows Mobile basierende Lösung für die obligatorische Tätigkeitserfassung beim Gefahrguttransport entwickelt. Diese benutzerfreundliche Lösung erfüllte alle Anforderungen optimal und soll jetzt im Zuge der Beschaffung neuer Hardware auf Android umgestellt werden. Laut fht ist auch diesmal wieder die Circlon | group der beste Partner für diese Aufgabe.

Mobile Computer mit handlichen Full-Touch-Displays in jedem Spezialgastankwagen

Bei der aktuell geplanten Umstellung auf Android kann die Circlon | group auf umfangreiche Erfahrungen aus verschiedensten Kundenprojekte zurückgreifen und fht dank umfangreicher praktischer Erfahrung optimal unterstützen. Mit der Portierung der bestehenden Lösung auf Android werden auch die Prozesse überprüft und die Ergonomie optimiert, da nun Full-Touch-Displays eingesetzt werden, zu Gunsten einer komfortableren Bedienbarkeit. Die Geräte sind mit Hilfe von Angular plattformunabhängig im Einsatz. 

Bereits in der Vergangenheit wurde von der Circlon | group eine Track & Trace-Lösung auf Basis ihres bewährten Baukastensystems entwickelt. Bei den Mobile Computern handelte es sich um Zebra (Motorola) Geräte aus der MC75 Serie mit Sprach-, Daten-, und GPS-Diensten sowie einem Laserscanner, einem 2D-Imager und einer Kamera für die mobile Datenerfassung. Ein hochauflösendes 3,5”-VGA Farbdisplay ermöglicht die Darstellung von Bildern, einschließlich Videos und Landkarten, bis ins Detail. Die Geräte bilden hardwareseitig das Fundament dieser Track & Trace-Lösung.

Die fht versorgt Privathaushalte, Gewerbe, Industrie und Autogas-Tankstellen mit DIN-konformen Flüssiggasen und bietet Dienstleistungen rund um den Flüssiggasbehälter an. Das Unternehmen hat über 200 Mitarbeiter, der Fuhrpark umfasst über 150 Spezialgastankwagen an bundesweit 80 Standorten. Eine spezielle, hauseigene Software von fht schlägt dem Disponenten die wirtschaftlich und ökologisch beste Tour vor und übermittelt die Route an den jeweiligen Fahrer. Dies ist mit den neuen Geräte- und Softwarelösungen der Circlon | group nun noch effizienter möglich.

Schnell zur Lösung mit Circlon | Track & Trace 

Auf Basis des Mobile-Computing-Frameworks der Circlon | group wurden vorgefertigte Bausteine ausgewählt, um schnell und unkompliziert eine individuelle Softwarelösung für den Einsatz in den fht-Tankwagen zu realisieren. 
Bei der fht übernimmt die Software der Mobile Computer die Messdaten des Fahrzeugs, wertet sie aus und stellt die Informationen für die Fahrer bereit. Sie navigiert den Fahrer zum Einsatzort und stellt alle erforderlichen Unterlagen digital bereit, wodurch sich manuelle Belege erheblich reduzieren. Da jeder Mobile Computer  die Daten der Messanlage auslesen und darstellen kann, signalisiert er dem Fahrer auch, wenn Serviceleistungen fällig werden; er gibt ihm einen Überblick über alle relevanten technischen Daten, wie Temperatur oder Füllstand, und unterstützt ihn dabei, Transportvorgänge und Schäden bzw. Reparaturen lückenlos zu dokumentieren. Der Funktionsumfang reicht von der Auswertung der Daten bis hin zum Erstellen der Rechnung.

Die Software von Circlon | Track & Trace kann basierend auf dem Framework schnell und kostengünstig angepasst und erweitert werden. Das Mobile-Computing-Framework wird hierfür von den Software-Experten der Circlon | group regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht und ständig erweitert.

Dokumentation möglichst papierlos

Der Transport von Flüssiggas wird durch die ADR-Bestimmungen geregelt – dabei handelt es sich um ein europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter. Ein zentraler Punkt hierbei ist die Dokumentation des Transportvorgangs (Beförderungspapiere, schriftliche Weisungen). Der Fahrer muss die vorgeschriebenen Begleitpapiere jederzeit vorweisen können. Früher kam hierbei viel Papier zum Einsatz. Doch dies ist im Zeitalter der Digitalisierung nicht mehr zeitgemäß.

Mit der Lösung der Circlon | group, die direkt an das Back-End der fht angebunden ist, sind die gesetzlich vorgeschriebenen Begleitpapiere sowohl im mobilen Gerät als auch im IT-System hinterlegt, somit immer aktuell und ständig verfügbar. Bei Bedarf lassen sie sich während der Tour auch gleich ausdrucken. Mit der integrierten Kamera können die Fahrer Schäden sofort aufzeichnen. Da alle Tätigkeiten direkt mit dem Mobile Computer erfasst und dokumentiert werden, reduzieren sich manuelle Belege.

Genauer Überblick auf dem Full-Touch-Display

Im Umgang mit Flüssiggas muss der Fahrer bestimmte Ladungsbedingungen beachten, beispielsweise die korrekte Temperatur und das Einhalten des Drucks. Der Mobile Computer macht ihn auf diese Sachverhalte aufmerksam. Hierfür sind verschiedene Messsysteme an das mobile System angebunden. Der Fahrer erhält somit immer einen genauen Überblick über die wichtigsten Parameter und Hinweise direkt auf dem mobilen Gerät. Dazu gehören auch Informationen darüber, welche Tätigkeiten beim Kunden ausgeführt werden müssen und wieviel Gas bereits abgezapft wurde.

Willy Ridder, Bereichsleiter in der Verwaltung bei fht, sagt zum Konzept: „Die Dokumentationspflicht bringt große Herausforderungen mit sich, vor allem wenn sie möglichst papierlos sein soll. Hier bietet die Circlon | group als Lösungspartner bei Hardware und Software hervorragende Leistungen an. Die damals optimal entwickelte Windows-Mobile-Lösung möchten wir aufgrund der Beschaffung neuer Hardware funktional annähernd 1:1 in die Android-Welt portieren. Einige schon länger geplante Anpassungen können bei dieser Gelegenheit ebenfalls umgesetzt werden. Zukünftig sollen alle mobilen Computer per Bluetooth die Daten auslesen und Peripheriegeräte ansprechen können.“

Android-Projekt läuft an

Derzeit sind die Mobilgeräte noch kabelgebunden in die Spezialgastankwagen integriert, um Daten aus der Messstrecke und dem CAN-Bus abzugreifen oder um Drucker anzusprechen. Daraus ergeben sich Nachteile: unpraktische Halterungen, umständliche Anschlusskabel, keine Anwendungsflexibilität und dgl. Deshalb werden im Moment neue Geräte verifiziert, die die Daten mittels Bluetooth abgreifen. Jeder Fahrer erhält sein eigenes Mobilgerät – das führt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Hardware und reduziert Ausfallszeiten.

Parallel dazu läuft die Anpassung der Software für die Mobilen Computer auf Hochtouren. Denn bei einem Systemwechsel in der mobilen Datenerfassung wird neben der Auswahl neuer Hardware immer auch zu klären sein, wie die bestehenden Softwarelösungen weiter genutzt werden: Lassen sich auch in der neuen Softwareumgebung die bislang eingesetzten Funktionen in gleicher oder ähnlicher Form realisieren? Sind beim Systemwechsel aufwändige Anpassungen erforderlich? Sollen im Zuge der Umstellung Funktionserweiterungen implementiert werden? Bei diesen Fragestellungen kommt es auch darauf an, die verschiedene Bauarten von Apps genau zu kennen.

Das fht-Projekt hat aufgrund seiner Komplexität eine Laufzeit von mehreren Monaten. Gegen Ende des Jahres 2019 soll die neue Software im Feld getestet werden. Der Rollout der Mobilgeräte mit der Android-Software ist für Anfang 2020 geplant.

Planen auch Sie die Umstellung auf Android?

Die Softwarespezialisten der Circlon | group können Ihnen beim Umstieg auf Android und bei der App-Entwicklung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Erfahren Sie mehr im Blogbeitrag „Effizienter Umstieg auf Android-basierte Mobilgeräte“.

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06.06.2019 / Blog Neuigkeiten

ONE DAY IN THE CLOUD

Die Circlon | group stellt mit der Einführung des Circlon Days die Plattform für eine hochkarätige Veranstaltung zum Thema Digitalisierung und intelligentes IT-Management bereit.

KölnSky Köln – Unter dem Leitbild „One Day in the cloud“ fand am 22. Mai 2019 der Circlon Day für Kunden, Geschäftsfreunde und -partner statt. Ein spannendes Rahmenprogramm mit Experten aus der Retail- und Logistikbranche erwartete die Gäste.

Nach dem Empfang kündigte Michael Zitzmann, CEO der Circlon | group, die Referenten und Ihre Präsentationen zu den aktuellsten Trends der Digitalisierung und IoT im Handel und der Transport- und Logistikbranche an. 

In seiner Keynote zum „Digitalen Darwinismus“ ging Karl-Heinz Land als Technology Pioneer brisanten Fragen nach, mit denen wir uns sowohl aus Unternehmens-, als auch aus Kundensicht im Zeitalter der „Digitalen Revolution“ auseinander setzen müssen: Wie schnell schreitet die Digitale Entwicklung voran? Was sind die Anforderungen an Unternehmen von morgen? Inwieweit beeinflusst der Kunde die digitale Transformation von ganzen Konzernen? Und schließlich die Frage aller Fragen: Wie wird unsere digitale Zukunft aussehen und welche Möglichkeiten können wir uns zu Nutze machen, um diese zu beeinflussen? 

Durch den Tag moderierte Marco Lamonaca, Director Products & Innovation der Circlon | group und lud die Gäste auf eine interessante Reise durch das vielfältige Programm ein. Er wurde unterstützt durch die Referenten und Kooperationspartner Samsung, topsystem, Zebra Technologies und Honeywell. Programmpunkte wie die „Digitalisierung aus der Endgeräteperspektive“ (von Judith Hoffmann, Sales & Marketing Strategist bei Samsung) oder „Voice-Lösungen zur Digitalisierung von Prozessen“ (von Tim Just, CEO topsystem) bis hin zu „IoT & das Internet der Intelligenz (von Thomas Bryan, Senior Account Manager Sales, Zebra Technologies) verdeutlichen die inhaltliche Bandbreite des Events. Karen Bomber (Director Industry Marketing – Retail, Honeywell) aus North Carolina besuchte die Circlon | group im Rahmen ihrer Europa-Reise und brachte mit ihrem Vortrag den rund 50 geladenen Gästen auf eindrucksvolle Weise ein Stück „Technology Implantation“ aus der Retail-Perspektive nahe.  

Als Quintessenz des Tages bringt Michael Zitzmann auf den Punkt: „In den Anschlussdiskussionen stellte sich heraus, dass sowohl Kunden als auch Hersteller aus der Retail- und Logistikbranche ein und die gleichen Ziele und Unsicherheiten mitbringen. Wir alle möchten die Kontrolle behalten, über die immer schneller voranschreitende Digitalisierung und die exponentiell wachsenden Datenflut. Dafür benötigen wir intelligente Analyse-Tools und IT-Management-Systeme, wie Circlon | Operate.“

Mit seinem Portfolio als Digital Enabler schlug die Circlon | group gegen Ende des Tages einen Bogen zur einführenden Keynote. Marco Lamonaca betonte die Möglichkeiten der Digitalen Transformation mit Lösungen wie Circlon | Operate, als Intelligentes IT Service Managementsystem für mobile Geräte. Hiermit stellt die Circlon | group unter Beweis, dass neue Wege im mobilen Zeitalter nur mittels optimierter Beherrschbarkeit und Verwaltung von Datenmengen beschritten werden können und die Zeit reif ist für ein gesteigertes Digitalisierungslevel und ausgereifte Business Intelligence. 

Die Gäste des Circlon Days berichteten über einen inspirierenden Tag, der mit seinem genussvollen Rahmenprogramm viele Gelegenheiten zum Informationsaustausch bot. So wird „One Day in the cloud“ und der Blick über die Kölner Skyline den Teilnehmern mit ihrer jeweils eigenen Zukunftsvision der Digitalisierung in Erinnerung bleiben.

Weitere spannende Einblicke zum Circlon Day: Das komplette Video finden Sie hier.

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16.04.2019 / Blog Neuigkeiten

Nachverfolgung von radioaktivem Abfall mit einer mobilen ID-Lösung der Circlon | group

Lagerbewegungen mittels 2D-Code-Erfassung bei der Zwischenlagerung und Entsorgung von radioaktivem Abfall erfassen und dokumentieren.

Abfälle aus kerntechnischen Anlagen sind radioaktiv und damit für Menschen gefährlich. Deshalb muss radioaktiver Abfall bei der Wiederaufbereitung, Zwischenlagerung und Entsorgung auf besondere Weise behandelt werden. Hierbei geht es mitunter auch um das Erbringen der Dokumentationspflicht unter Berücksichtigung der Sicherheit der Mitarbeiter. Dazu gehört die Erfassung von Materialbewegungen mit mobilen 2D-Code-Scannern und die Anbindung an die IT zur Nutzung der Daten – also typische Aufgaben für die Circlon |group, auch wenn die Nukleartechnik zugegebenermaßen einen gewissen exotischen Charme hat. Solche Track-and-Trace-Lösungen, bei denen auch die Arbeitssicherheit eine große Rolle gespielt hat, nutzen beispielsweise die Kerntechnische Entsorgung Karlsruhe (KTE) und die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN).

Die JEN ist Betreiber eines Zwischenlagers für radioaktive Abfälle, das sich auf unterschiedliche Lagerbereiche erstreckt, wobei man gemäß der Strahlenschutzgesetzgebung verschiedenen Pflichten nachkommen muss. Erik Kisant, bei der JEN in der Hauptabteilung Dekontamination und Entsorgung zuständig für das Datenmanagement, betont die Bedeutung von Track & Trace im Lager und beim Transport: „Aufgrund behördlicher Auflagen ergibt sich die Pflicht zur Buchführung für radioaktive Abfälle und zur genauen Abbildung von Lagerhaltungsprozessen in der IT. Das Erfassen von Ein- und Umlagerungen unter Verwendung von 2D-Codes mittels Handscanner erhöht an dieser Stelle die Sicherheit und Integrität der Daten.“

Lagerlösung in der KTE

Auch die Verantwortlichen in der KTE kennen diese Problematik. Die KTE ist zuständig für den Rückbau aller stillgelegten kerntechnischen Anlagen am Standort Karlsruhe. Weiterhin liegen alle Aufgaben zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle in den Händen des Unternehmens. Das beinhaltet die vollständige Verarbeitung aller anfallenden radioaktiven Reststoffe zu endlagerfähigen Abfallgebinden und deren Zwischenlagerung bis zur Abgabe an ein Bundesendlager.

Bereits Anfang 2015 hatte die Circlon | group für die KTE eine Lösung zur Behältererfassung installiert (Ein- und Auslagern, Inventur). Alle Behälter und ihre Container wurden mit 2D-Codes versehen, ebenso die Lagerplätze. Durch das mobile Scannen der Codes und ein logisches Verknüpfen der Informationen ist nun jederzeit bekannt, welcher Behälter wann wo ist. Im Vordergrund stand die Sicherheit der Mitarbeiter. Deshalb kommen hier seither die Long-Range-Scanner CK3 von Honeywell zum Einsatz. Mit Pistolengriff und integrierter Beleuchtung ist das Scannen der 2D-Codes auch in relativ dunklen Bereichen bis zu acht Meter weit möglich. Somit kann der Mitarbeiter bei der Erfassung der Daten einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum strahlenden Behälter einhalten, zugleich wird die Dokumentationspflicht erfüllt.

Da bei der KTE die gescannten Daten direkt in die Datenbank überführt werden sollten, war der Aufbau einer Wireless-Infrastruktur erforderlich. Die CK3-Scanner von Honeywell unterstützen den Industriestandard 802.11 a/b/g/n. Somit können die Daten flexibel und ortsunabhängig über das WLAN-Netz zum Kommunikationsserver übermitteln werden. Die Lösung reduziert die gesundheitliche Gefährdung der Lagermitarbeiter, liefert eine hohe Datenqualität und gewährleistet die Einhaltung der Anforderungen einschlägiger Normen (Strahlenschutzverordnung).

Track & Trace im Lager der JEN

Im Rahmen einer von den Behörden geforderten Umrüstung hat auch die JEN gemeinsam mit der Circlon | group ein System zur Erfassung von Ein- und Umlagerungen unter Verwendung von 2D-Codes und zugehöriger Handscanner entwickelt und eingeführt. Auch hier erfolgt eine Kennzeichnung der Abfallfässer, Container, Fassgestelle und Lagerpositionen (Koordinaten) mittels 2D-Codes, die mit den mobilen Long-Range-Scannern CK3 von Honeywell bei ausreichendem Sicherheitsabstand gelesen werden.

Der 2D-Code für Abfallfässer beinhaltet neben einer Kennnummer noch weitere Informationen, die von den Handscannern angezeigt werden. Die Kennnummer der Abfälle entspricht dem sogenannten Primärschlüssel, den das Abfallfluss-Verfolgungs- und Produktkontrollsystem (AVK) generiert. Erik Kisant erläutert die Bedeutung der Codierung: „Die Kennzeichnung ermöglicht eine logische Gruppierung von Abfallfässern zu Chargen und die Zuordnung von Fässern zu Containern und Fassgestellen. Außerdem können Fässer, Container und Fassgestelle verschiedenen Lagerpositionen zugeordnet werden. Darüber hinaus ist das Auslesen relevanter Abfallinformationen aus sicherer Entfernung möglich. Die Zusatzinformationen geben Aufschluss über die vom Abfallgebinde ausgehende Gefährdung für die Mitarbeiter.“

Die dargestellte Lösung zeigt, dass die Circlon | group auch ungewöhnliche und anspruchsvolle Anwendungen außerhalb seiner üblichen Kernbranchen, wie Logistik oder Handel, erfolgreich umsetzt. Bei der Entsorgung des radioaktiven Abfalls werden die Codes ordnungsgemäß im Sinne der Arbeitssicherheit und unter berufsgenossenschaftlichen Gesichtspunkten erfasst, zudem ist die Nachverfolgung der gefährlichen Güter gemäß den strengen gesetzlichen Auflagen gewährleistet. Weiterhin können die Anwender nun der von der Strahlenschutzverordnung geforderten Dokumentationspflicht nachgekommen.

Anmerkung: Der Beitrag beruht auf einen Vortrag, den Erik Kisant Ende März auf der KONTEC 2019 in Dresden zum Thema: „Erfassung von Lagerbewegungen auf Basis von 2D-Code-Scannern und elektronischer Transportbegleitschein“ hielt. Ausführliche Informationen zur KONTEC 2019 erhalten Sie unter www.kontec-symposium.de.

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25.02.2019 / Blog Neuigkeiten

Countdown läuft: Jetzt bis 20. Mai mit der Circlon I group die EU-Tabakrichtlinie meistern

Circlon | group setzt mit einer Track-and-Trace-Lösung von Honeywell die aktuelle Tobacco Products Directive 2014/40/EU (TPD) um.

Am 20. Mai 2019 wird die Einhaltung der EU-Tabakrichtlinie verbindlich. Das bedeutet für alle Unternehmen in der Tabaklieferkette, die die Anforderungen der Richtlinie bislang noch nicht umgesetzt haben, dass sie sich nun intensiv mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Aktuell veranstaltet die Circlon | group einen informativen Workshop für alle betroffenen Unternehmen am 12. März in 2019 Göttingen. Hier gehen die Experten der Circlon | group auf die Anforderungen der Richtlinie ein, erläutern die Lösung von Honeywell und zeigen im Detail, wie und zu welchen Konditionen sich diese in die Praxis umsetzen lässt.

Weitere Informationen zur Roadshow und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Track-and-Trace-Lösung wird zur Pflicht

Ab 20. Mai 2019 ist die Nachverfolgung von Tabakprodukten in der Lieferkette gesetzlich vorgeschrieben. Betroffen sind neben den Herstellern alle Distributoren, Groß- und Einzelhändler, Lieferanten, Merchandiser (Automatenbefüllung) sowie externe Logistik-Vertragspartner. Sie alle müssen gemäß der Richtlinie den Erhalt der Tabakerzeugnisse bestätigen und den Lieferort aufzeichnen. Die Daten werden dann den europäischen Behörden übermittelt. 

Für die Umsetzung der EU-Tabakrichtlinie sind Rückverfolgungssysteme erforderlich, die geeignet sind, sämtliche Abschnitte der Lieferkette abzudecken. Zu diesem Zweck muss jedes Tabakerzeugnis mit einer eindeutigen ID versehen sein. Damit soll unter anderem der Verkauf von gefälschten Tabakerzeugnissen unterbunden und die korrekte Besteuerung sichergestellt werden. Außerdem kann mit den Track-and-Trace-Maßnahmen zuverlässig nachgewiesen werden, wann und wo Produkte illegal abgezweigt wurden. Hierfür bietet Honeywell eine Lösung aus Hardware (Handscanner, Etikettendrucker, Zubehör), Software (Track & Trace App), Cloud-Plattform und Geräteservice an.

Die Scanner müssen Dotcodes unterstützen, da zukünftig alle Tabak-Versandeinheiten diese Codeart aufweisen. Die Dotcode-Symbologie wurde bereits im Juli 2012 standardisiert – der Code eignet sich für das schnelle Bedrucken von Industrie- oder Konsumgütern, um einzelne Einheiten zu identifizieren und zu verfolgen. Deshalb wird er vor allem in der Pharmaindustrie und nun auch in der Zigarettenindustrie angewendet.

Cloudbasierte Lösung mit Honeywell Movilizer

Die skalierbare Honeywell Track-and-Trace-Software-Suite läuft auf der Movilizer-Cloud-Plattform. Mit dieser Mobilitätslösung können Unternehmen die Prozesse an jedem einzelnen Punkt der Lieferkette verknüpfen. Sie ist als Standalone-System (für kleinere Unternehmen) sowie als integrierte ERP- und LVS-Lösung (für größere Retailer und Distributoren) verfügbar. Movilizer ermöglicht eine durchgängige Transparenz und die elektronische Dokumentation des Standorts der Tabakwaren entlang der gesamten Lieferkette. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Jörg Kracke, Europa Vice President bei Honeywell, sagt zur EU-Richtline: „Mit der Tobacco Products Directive hat die EU die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Verbreitung gefälschter Tabakwaren wirksam zu verhindern. Zwar ist der zeitliche Rahmen zur Umsetzung sehr eng. Doch die Honeywell Movilizer Track-and-Trace-Lösung enthält die gesamte Hardware sowie Software und Services, damit Unternehmen in der Tabaklieferkette die TPD-Anforderungen pünktlich zum Stichtag erfüllen können.“

Die Circlon | group übernimmt die Umsetzung der gesamten Honeywell-Lösung und sorgt mit Managed Services für einen reibungslosen Betrieb während des gesamten Life Cycle Betriebs der Geräte. Michael Zitzmann, CEO der Circlon | group, sagt: „Als Platinum Partner von Honeywell sind wir komplett ins Thema involviert und können das Honeywell-Maßnahmenpaket optimal umsetzen. Unsere Experten kennen die Geräte, die hier zum Einsatz kommen, ganz genau. Das Circlon Geräte-Staging, das wir vor jeder Auslieferung durchführen, ermöglicht sofort einen operativen Betrieb. Alle relevanten Gerätedaten bilden wir im Circlon | Operate Portal ab und bieten den Anwendern mit unseren Managed Services maßgeschneiderte Dienstleistungen – schnell und unkompliziert.“

Smarte Handscanner mit vorinstallierter App

Die Circlon | group empfiehlt den smarten Mobilscanner Dolphin CT60 von Honeywell. Diese robusten Scanner basieren auf dem Betriebssystem Android; die Track-and-Trace-Software wird vorinstalliert. Damit sind Gerätenutzer in der Lage, Produktetiketten zu scannen, auf Tracking-Informationen zuzugreifen und den Warenverkehr in jeder Phase zu dokumentieren. Das Staging einschließlich der Installation der App und die Anmeldung im Circlon | Operate Portal übernimmt die Circlon | group.

Bei der initialen „Befüllung“ des Circlon | Operate Portals werden die während des Staging-Prozesses erfassten Daten der Handhelds sowie des Zubehörs ins Portal importiert. Ab diesem Moment sind sie dort jederzeit abrufbar – ebenso alle Servicedaten. Die bedarfsgerechten Managed Services der Circlon | group beschleunigen Reparaturvorgänge und tragen dazu bei, die Prozesse beim Anwender zu optimieren und Folgekosten zu reduzieren. Profitieren auch Sie von einem Know How aus über 300 Roll-Outs und lassen Sie sich jetzt beraten

Weitere Informationen über die Track-and-Trace-Lösungen zur Einhaltung der EU-Tabakrichtlinie finden Sie unter https://hwll.co/TPD.

Informieren Sie sich hier über die Informationsveranstaltungen zum Thema TPD und melden Sie sich an für den nächsten Termin am 12. März 2019 in Göttingen.

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