Anwender von Mobilgeräten mit dem Betriebssystem Windows 10 Mobile werden sich umstellen müssen: Microsoft wird sein Produkt zukünftig nicht mehr weiterentwickeln.

Im Jahr 2002 stellte Microsoft sein Windows Mobile Betriebssystem vor, basierend auf Windows CE hielt es Einzug in viele Pocket-PCs, welches bis dahin das einzige Betriebssystem von Microsoft für Embedded Systems war. Die aktuelle Version des Betriebssystems, das Smartphones und Tablets bedienbar macht, ist derzeit Windows 10 Mobile. Jetzt, nach 15 Jahren, kommt für dieses Betriebssystem endgültig das Aus. Laut Tweets von Joe Belfiore, Microsoft Corporate Vice President, wird es in Zukunft nur noch Bugfixes und Sicherheits-Updates geben. Es heißt, man wolle sich bei Microsoft im mobilen Sektor vermehrt auf Apps konzentrieren.

 

Versäumnisse und Fehler

Microsoft hat es mit Windows Mobile einfach nicht geschafft, eine echte Alternative zu Android und Apple iOS zu bieten. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe: Microsoft konnte keine nennenswerte Nutzerbasis aufbauen und hat unterschätzt, wie unterschiedlich die Desktop- und Mobile-Welt ist, beispielsweise bei den Bedienkonzepten. Die Navigation auf Bildschirmen unter 5 Zoll muss fundamental anders sein als in der Welt der Fenster. Dank einer ansprechenden intuitiven Oberfläche muss der Anwender optimal navigieren können. Jedoch nicht bei Windows Mobile, diese Anforderung wurde nicht konsequent genug umgesetzt, so dass sich der Erfolg nie einstellen konnte.

 

Es fehlt an Hardware und Apps

Weiterhin gab es zu wenig Geräte von namhaften Herstellern. Die Unterstützung auf der Hardware-Seite war halbherzig - nur noch wenige Hardware-Anbieter nutzen das Betriebssystem. So erklärte vor kurzem HP, einer der größten PC-Hersteller, dass er zukünftig nicht mehr mit dem mobilen Betriebssystem von Microsoft arbeiten werde - auch dies ein leises Einläuten vom Ende. Zudem gab es Mängel im Bereich der Software: Eines der größten Probleme ist das geringe Angebot an Apps. Sogar Joe Belfiore gibt über Twitter zu, dass er selbst eine andere Plattform nutze; ein Grund dafür sei die Auswahl an Apps.

 

Auswirkungen für die Anwender

Kunden, die mühsam und aufwendig von Windows CE, Windows Mobile 6.x oder Windows Phone auf Windows 10 Mobile umgestellt haben, sollten jetzt Maßnahmen ergreifen. Zumindest eine kurzfristige Lösung wäre es, Ersatzgeräte zu beschaffen - noch bevor die letzten Geräte mit dem Microsoft Betriebssystem vom Markt verschwinden. Mittel- bis langfristig sollten Anwender sich aber auf jeden Fall mit einem Software-Ersatz für ihre mobilen Prozesse beschäftigen.

Wer schlau ist, wird ab jetzt bei jeder weiteren Entscheidung verstärkt auf eine Plattform-Unabhängigkeit achten. Genau hier greift ein wichtiger Vorteil der Software-Lösungen der Circlon | group: Wir entwickeln plattformunabhängig. Ein Systemwechsel oder sogar Parallelbetrieb mehrerer Betriebssysteme ist mit unseren Lösungen leicht möglich. Zudem bleiben wir ständig am Ball – unsere Entwickler beschäftigen sich schon heute mit der Software der nächsten Generation.

 

Als Ihr Partner haben wir Lösungen für Sie parat

Für unsere Kunden designen wir prozess- und nutzerorientierte Lösungen. Ob Smartphone, Tablet, Web oder Desktop - wir gewährleisten eine identische Codebase für alle Hintergrundprozesse und setzen optimierte Interfaces ein. Grundsätzlich können wir Ersatzhardware für Windows-Mobile-Geräte kurzfristig bereitstellen. Noch besser: Wir schnüren für Sie Komplettpakete oder konzipieren nachhaltige, zukunftsorientierte Lösungen im Rahmen des Umstiegs. Dabei prüfen wir die Möglichkeiten und den Aufwand für einen effizienten Wechsel, z. B. von Windows Mobile auf Android, und wir bieten Hilfestellung bei der Software-Portierung.

 

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