Die Aufbereitung von Mobilgeräten vor der Auslieferung („Staging“) ist seit vielen Jahren eine Kernkompetenz der Circlon | group, die diese Dienstleistung im Rahmen der Managed Services anbietet.

Die große Kunst beim Staging ist es, gemeinsam mit dem Kunden exakt definierte Leistungen und genau dokumentierte Prozesse zu vereinbaren, um eine hohe Effizienz bei der Vorbereitung der Mobilgeräte zu erzielen. Nach der Auslieferung sind die Geräte sofort einsatzbereit. Das spart den Kunden Zeit und Geld.

In über 300 Rollouts hat die Circlon | group bereits mehr als 400.000 Mobilgeräte ausgeliefert. Vor der Auslieferung mussten alle Geräte spezifisch vorbereitet werden, damit sie sofort einsatzbereit sind, wenn sie beim Kunden eintreffen. Der hierfür notwendige Prozessschritt nennt sich Staging – aufgrund jahrelanger praktischer Erfahrung mit oft sehr umfangreichen Rollouts kann die Circlon | group in sehr kurzer Zeit große Gerätemengen individuell nach Kundenwunsch fertigstellen und für den Versand vorbereiten. 

Prozesse gemeinsam mit den Kunden definieren

Im Gespräch mit dem Kunden klären die Experten der Circlon | group die individuellen Anforderungen und legen die konkreten Staging-Inhalte genau fest (Hardware, Software, Konfiguration). Diese sind auch von jeweils vereinbarten Serviceleistungen abhängig. Die Circlon-Experten, die mit den Geräten der jeweiligen Hersteller (Zebra, Honeywell und andere) bestens vertraut sind, führen das Staging für jedes einzelne Rollout-Paket nach genau dokumentierten Prozessen durch. Harald Fahl, Director Managed Services der Circlon | group, ist von den Vorteilen dieser Vorgehensweise überzeugt: „Genaue Endkontrollen für jedes einzelne Mobilgerät bestätigen, dass wir in unseren Prozessen eine gleichbleibend hohe Qualität erreichen. Denn sind Tausende Geräte erst einmal an verschiedenste Standorte im Feld ausgerollt, ist ein Fehler im Rollout nur noch schwer und oftmals sehr kosten- und zeitintensiv zu korrigieren.“

Je nach Projekt liefert die Circlon | group individuelle Tools der Hersteller oder/und spezifische „hauseigene“ Softwarelösungen. Ob initiale Mega-Rollouts, Sonderauslieferungen für Stoßzeiten (Peaks) oder Nachbestellungen von Neugeräten – stets bringen die einmal festgelegten Staging-Prozesse dem Kunden viele Vorteile. Selbst bei Reparatureinsendungen sorgen die einmal festgezurrten Abläufe für eine effiziente Auslieferung bzw. Bestückung des Poolbestands und somit für eine hohe Geräteverfügbarkeit im Feld.

Staging ist viel mehr als nur Software aufspielen

Das Staging der Mobilgeräte beginnt erst, wenn einzelne Mustergeräte im Feld ausgiebig getestet und die Prototypen sowie der vereinbarte Prozess freigeben wurden. Dann geht es zur Sache: Die Circlon | group erstellt eine verbindliche Staging-Anleitung sowie eine Ordner-Struktur für die Daten und schult die Mitarbeiter, die sich voll und ganz um dieses Staging-Projekt kümmern. Techniker bringen die neuen Software-Versionen und Apps (Standardsoftware und/oder individuelle Software) auf das Mobilgerät, nehmen alle notwendigen Konfigurationen vor, melden den zukünftigen Nutzer durch eine Passwort-Eingabe für den speziellen Dienst an (Login) und prüfen die ordnungsmäße Installation und Funktion des Geräts.

Das Staging-Team beschriftet alle Mobilgeräte und baut sie exakt so zusammen, wie es mit dem Kunden besprochen wurde. In der Regel wird hierbei das gesamte Zubehör schon vormontiert, darunter Bumper, Handschlaufen, Halterungen und Schutzfolien. Natürlich kommen alle Geräte, falls nicht anders vereinbart, mit geladenen Akkus zum Kunden. Das Laden der Akkus ist systembedingt relativ zeitaufwändig. Beim Vorbereiten von 1500 Geräten pro Woche ist es zwingend erforderlich, auch hierfür einen effizienten, reibungslosen Prozess aufzusetzen.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Aufwand für den Einbau von SIM- und SD-Karten, das Erfassen der SIM-Kartennummern sowie die Registrierung der Geräte im Portal Circlon | Operate durch die Eingabe der Seriennummern. Harald Fahl hat schon eine Idee, wie sich hier der Ablauf optimieren lässt: „Die Eingabe der Daten erfolgt im Moment noch über eine Importfunktion; zukünftig sollen die Daten über eine API direkt aus der Staging-Software kommen.“

Dank der Registrierung im IT Service Management-System Circlon | Operate ist es später ganz einfach möglich, ein Gerät zu lokalisieren und zuzuordnen, falls es im praktischen Einsatz einmal verloren geht und dann irgendwo ein unbekanntes Gerät auftaucht. Auch um die Anmeldung im Kundensystem kümmert sich das Team. Diese „Inventarisierung“ ist eng verknüpft mit dem Lizenzmanagement von Softwarekomponenten und der Verwaltung der Software inklusive zukünftiger Updates und Patches.

Intelligent verpacken und komplett ausliefern

Nach einer finalen und erfolgreichen Funktionsprüfung der Geräte können die Vorbereitungen zum Versand beginnen. Denn zum Staging gehört auch das Zusammenstellen von Verpackungseinheiten. Hierbei werden alle Bestandteile einer Auslieferung umweltgerecht und transportsicher verpackt. Dieser Vorgang bezieht sich nicht nur auf das Verpacken von oftmals vielen Komponenten (Gerät, Zubehör, Ersatz-Akkus, CDs, Manuals, Dokumente und dgl.). Er erstreckt sich bis zum Drucken und Aufbringen der Versandetiketten.

Die Verpackungen können übrigens wiederverwendet werden. Die Kunden nutzen sie, um defekte Geräte für die Reparatur an die Circlon | group zurückzusenden. Dann kümmert sich das Circlon-Team um alles weitere: Geräte reparieren, zurücksetzen (Datenlöschung gemäß DSGVO), prüfen, reinigen, Daten im System aktualisieren etc. Nach diesem Reparatur-Staging kommen die Geräte wieder in den Gerätepool. Somit schließt sich der Kreislauf beim Mobile Device Management wieder – sowohl ökonomisch als auch ökologisch.


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